Ergebnisse: 363
Ergebnisse teilen
Kopiert!
Laden...
- Einrichtung
- Lateinamerika-Institut
- Institut/Seminar
- Graduiertenkolleg "Zwischen Räumen. Bewegungen, Akteure und Repräsentationen der Globalisierung"
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Literaturen und Kulturen Lateinamerikas
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Finanzierung
- Friedrich-Naumann-Stiftung
- Stand
- Laufend
- Kurzbeschreibung
- Meine Dissertation geht der Frage nach, wie die Möglichkeit der Konstruktion einer weiblichen Identität im neunzehnten Jahrhundert in der Comarca Pampeana (eine Region in Argentinien, Uruguay und Südbrasilien) entstanden ist. Dabei benutze ich den Begriff der Gaucha, um sie dem Mythos des Gaucho gegenüber zu stellen und ihre Rolle beim Aufbau der neuen nationalen Staaten zu beschreiben. Gauchas sind Frauen, die in jener Zeit verschiedene Aktivitäten in ländlichen Regionen ausgeübt haben. Sie waren u.a. Kriegerinnen, Pflegerinnen, Hausangestellte. Mit dem Begriff der Chinas werden darüber hinaus diejenigen Gauchas näher spezifiziert, die durch bestimmte Klassenzugehörigkeit und ethnische Herkunft in der damaligen Gesellschaft stigmatisiert wurden. Die Konstruktion der Identität jener Gauchas wird das Hauptthema meiner Dissertation sein. Das Thema wird im Zusammenhang mit Begriffen wie Transkulturalität, Hybridität und Grenzgebiete bearbeitet, die gerade in der heutigen Zeit im Zeichen der Globalisierung verwendet werden und eine Annäherung der Arbeit mit dem politischen und kulturellen Kontext der Gegenwart ermöglicht. Die analysierten Autoren sind: Sarmiento, José Hernández (Argentinien), Simões Lopes Neto, Alcides Maya (Brasilien), Acevedo Díaz und Javier de Viana (Uruguay).
- danielacallado@yahoo.com
Desire Economics: Affect and Social Competition in Chinese Megacities arrow_forward
Post-Doc-Projekt
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- SFB Projekt Affective Societies
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Sozial- und Kulturanthropologie
- Beginn
- 2017
- Ende
- 2019
- Stand
- Abgeschlossen
- Kurzbeschreibung
- This project follows my previous research concerning the phenomenon of marriage markets in present-day China, the importance granted to love in the Chinese political context, and my theoretical work on the importance of affect in the ethnographic understanding of society (Pettier 2016). It is based on a long-term ethnographic research carried out in the cities of Beijing and Chengdu between 2006 and 2010, and will examine the affective dynamics of the Chinese society and the notion that it may be undergoing “moral crisis.” The project’s ambition is to provide a sensitive ethnography of the affective economy behind the social competition for economic success operating amongst today’s Chinese new generations. In particular, it will focus on questions of intimacy, sexuality, social pressures to attain success, self-sacrifice, and individual engagement in professional careers. Allying a long-term ethnography of China with the most recent theories of affective economy and politics, this research will focus on the affective drive, which I will refer to here as a “desire economics,” behind the extreme level of socio-economic competition experienced by Chinese new generations.
Development Journalism and Gender: A Case Study of Broadcasting Media in Tanzania arrow_forward
Dissertation
Dr. Eva Salomon
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Journalistik
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
- Ende
- 2014
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Broadcasting, radio, Africa, qualitative research, journalism, gender, development
- Kurzbeschreibung
- Basierend auf Theorien zu Development-Kommunikation, Gender und Feminismus entwirft und evaluiert die vorliegende qualitative Studie ein Modell für einen gender-fokusierten "Entwicklungsjournalismus" (Development Journalism), der sich zum Ziel gesetzt hat, einfache Männer und Frauen innerhalb von Entwicklungsplänen und -prozessen zu ermächtigen. Analyseobjekt ist dabei der Rundfunk (besonders das Radio) in Tansania. Radio gilt dort auch für weniger gebildete Schichten als das Medium mit der größten Reichweite, vor allem durch seine Unmittelbarkeit und die Möglichkeit die Schranken der Illiteralität zu durchbrechen. Diese Fallstudie kombiniert Interviews mit ehemaligen und noch tätigen Development-Journalisten und Journalistinnen, mit verschiedenen Journalistenausbilderinnen und -ausbildern sowie mit Gender-, Entwicklungs- und Medienaktivisten auf der einen Seite, mit einer Inhaltsanalyse ausgewählter Radioprogramme auf der anderen Seite. Die Tiefeninterviews mit den Journalisten ergaben, dass in der sozialistischen Ära des Landes Einigkeit über das Verständnis und die Praxis dieses Berichterstattungsmusters herrschte. In der daran anknüpfenden liberalen Ära bleibt der Kern dieser Ausrichtung erhalten, das Konzept wird aber anders betitelt und auch die Umsetzung hat sich verändert. Heute nicht mehr im Beruf stehende Journalistinnen und Journalisten waren sich noch einig in ihrem Verständnis eines Gender-Fokus in ihrer Berichterstattung. Für aktuell tätige Journalisten und Journalistinnen hat der Genderbegriff jedoch unterschiedliche Bedeutungen, obwohl die meisten von ihnen das Thema Gender in ihrer Ausbildung bearbeitet haben. Die Übertragung des Konzeptes auf ihre journalistische Praxis scheint kaum noch stattzufinden. Während Entwicklungsjournalismus in der sozialistischen Ära hauptsächlich eine Form von autoritärer top-down Kommunikation darstellte, reflektieren Journalisten und Journalistinnen in der liberalen Ära sowohl das Konzept der Sozialen Verantwortung als auch libertäre Medientheorien. Der staatliche ("state-public service") Rundfunk orientiert sich dabei stärker an Ersterem, während kommerzielle Anbieter ihre Inhalte mehr an Letzteren ausrichten. Die durchgeführte Programmanalyse ergab, dass Development-Journalismus mit Gender-Fokus im staatlichen Rundfunk häufiger praktiziert wird, als im privatwirtschaftlichen. Theoretisch und auf der Ebene der Selbstwahrnehmung und -darstellung (ersichtlich aus den Interviews) scheinen Journalisten und Journalistinnen kritische und partizipatorische Positionen einzunehmen; praktisch (wie aus den Programmen deutlich wird) nahmen sie eine neutralere und objektivere Perspektive ein und überließen die Rolle der Kritik anderen Akteuren und Mediennutzern. Dieser Widerspruch aus dem, was gesagt wurde und dem, was praktiziert wird, ergibt sich durch drei ineinandergreifenden Einflussfaktoren: die politische, wirtschaftliche und professionelle Praxis. Diese Faktoren haben die tansanische Medienlandschaft kontinuierlich geprägt. Alle Interviewpartner haben der entwicklungsjournalistischen Praxis auch heute eine starke Bedeutung in Tansania zugesprochen. Die Rundfunkmedien (insbesondere das Radio) wurden als angemessener Rahmen für diese Praxis wahrgenommen. Manche Gesprächsteilnehmer betonten, dass ein funktionierendes öffentlich-rechtliches Rundfunkmodell effektiv Standards für andere Medien setzen könnte.
- Publikationen
- https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/3639
- Einrichtung
- John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien
- Institut/Seminar
- Graduate School of North American Studies
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- International Research Training Group Interart Studies
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Beginn
- 2014
- Stand
- Laufend
DFG-Exzellenzcluster Languages of Emotion: Wenn Sprache und Emotion divergieren: Geschlechts- und Persönlichkeitsspezifische Auswirkungen aktiver Emotionsunterdrückung bei der Selbstpräsentation im Bewerbungsinterview arrow_forward
Exzellenzinitiative-Clusterprojekte
Univ.-Prof. Dr. Tuulia Ortner
- Einrichtung
- Psychologie
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Finanzierung
- Deutsche Forschungsgemeinschaft Exzellenzcluster
- Beginn
- 9/29/2009
- Ende
- 10/31/2010
- Stand
- Abgeschlossen
- Mitarbeiter*innen
- Monika Sieverding
- Schlagworter
- Allgemeine Psychologie; Angst; Arbeitssoziologie; Beruf; Emotion; Frauen; Gefühl; Geschlecht; Geschlechterforschung; Männer ; Anxiety; Emotion; Gender; Gender Studies; General Psychology; Men; Profession; Sociology of Work; Women
- Kurzbeschreibung
- Im beruflichen Kontext ist es oftmals nicht angemessen, Gefühle wie Angst oder Unsicherheit offen zu zeigen. Dagegen wird die Demonstration von Selbstsicherheit und positiver Gefühle im Sinne der Erfüllung sogenannter „Display Rules“ erwartet. Jungen und Männer lernen im Rahmen der geschlechtstypischen Sozialisation ihre Gefühle, die Schwäche signalisieren könnten und als „unmännlich“ gelten, zu verbergen. Bei Mädchen und Frauen wird es eher toleriert, bestimmte Gefühle offen zu zeigen. Die Unterdrückung von Emotionen kann physiologische, kognitive und auch affektive Kosten nach sich ziehen. Das Projekt erforscht die affektiven Kosten unterdruckter Emotionen durch die Anwendung von Display-Rules in einem Bewerbungsinterview. Ziel ist es, Männer und Frauen bei einer verbalen (berufsbezogenen) Selbstpräsentation in einem Experiment unter der Bedingung „gezielter Emotionssuppression“ (vs. keine Instruktion) zu untersuchen. Es werden dabei individuelle Merkmale, die Auswirkungen der Suppression auf die Problemlösekompetenz und Langzeitauswirkungen einbezogen.
- Homepage 2
- languages-of-emotion.de
Diary-writing at European courts at the end of the Old Regime: Concepts of person, ritual and gender arrow_forward
Forschungsprojekt
Dr. Lotte C. van de Pol
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Friedrich-Meinecke-Institut
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Geschichte der Frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Finanzierung
- Deutsche Forschungsgemeinschaft - Sachbeihilfe
- Beginn
- 9/1/2006
- Ende
- 12/31/2008
- Stand
- Abgeschlossen
- Mitarbeiter*innen
- Univ.-Prof. Dr. Claudia Ulbrich (Betreuerin)
- Schlagworter
- Geschichte; Geschlecht; Gesellschaft, sozialer Wandel; Kulturgeschichte; Neuzeit; Personenkonzept; Quellenkunde; Sozialgeschichte; Soziologie ; Cultural History; Gender; History; Modern Time; Personal Concepts; Social History; Society, Social Change; Sociology; Source Study
- Kurzbeschreibung
- An den Höfen der frühen Neuzeit waren die menschlichen Beziehungen durch Status und Etikette geprägt, wobei das öffentliche Leben Vorrang vor dem Privatleben hatte. Um die Mitte des 18. Jhs. wurden die Legitimität des Geburtsrechts und die hohen Kosten des Hoflebens innerhalb und außerhalb des Hofes in Frage gestellt. Zugleich wuchs die Produktion an Selbstzeugnissen an, die traditionell als ein Zeichen zunehmender Selbstreflexion und -befragung interpretiert und mit der Geburt des Individuums in Verbindung gebracht wird. Das Projekt hat folgende Schlüsselfragen: Diente das Schreiben eines privaten Tagebuchs am Hof dazu, Spannungen zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen abzubauen, indem eine andere Persona entwickelt wurde? War diese Persona introspektiv oder auf andere, d.h. auf den Platz des Autors in der Hierarchie des Hofes und der Familie bezogen? In welchem Maße war das Personenkonzept durch Rituale der höfischen Umgebung geformt? Welche Rolle spielte das Geschlecht?
- Homepage 2
- geschkult.fu-berlin.de
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Arbeitsbereich Gender and Diversity
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Stand
- Laufend
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Ostasiatisches Seminar
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Sinologie - Chinastudien
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Finanzierung
- DFG
- Beginn
- 2017
- Ende
- 2019
- Stand
- Laufend
- Schlagworter
- Buddhismus; China; Diskurs; Frau; Frauen; Geschlecht; Geschlechterforschung; Gesellschaft; Kloster; Orden; Ostasien; Partizipation; Religiöser Orden; Sinologie; Theologie u. Religionswissenschaft
- Kurzbeschreibung
- Ziel der Studie ist es, mit Hilfe einer qualitativen Feldforschung zu untersuchen, inwieweit und auf welche Weise sich buddhistische Nonnen in der VR China am buddhistischen Entwicklungsdiskurs beteiligen. Dieser bezieht sich auf die gegenwärtig geführte Diskussion über die Richtung, die der Buddhismus einschlagen soll: Muss er modernisiert werden? Daran ist vor allem die Forderung geknüpft, sich stärker der heutigen Gesellschaft zuzuwenden. Oder soll er seine Tradition bewahren? Damit ist gemeint, sich aus der Welt zurückzuziehen und die Klosterregeln genau zu befolgen (was i.d.R. von den Nonnen erwartet wird). Obwohl buddhistische Nonnen in China im Vergleich zu den südlicheren Ländern Asiens durch ihre volle Ordination eine relativ hohe Position einnehmen, scheint der hegemoniale Geschlechterdiskurs des chinesischen Buddhismus sie auf ein traditionelles Frauenbild zu verweisen. Das Erkenntnisinteresse dieses Projekts konzentriert sich daher auf folgende Forschungsfragen: Wie reagieren die Nonnen auf die Subjektanrufungen des hegemonialen Geschlechterdiskurses, der sie von den gesellschaftlichen Entwicklungen fernhalten will? Welche Identitäten konstruieren sie? Welche Strategien verfolgen sie, um Einfluss auf den buddhistischen Entwicklungsdiskurs zu nehmen? Methodisch kombiniert das Projekt Feldforschung in einem großen Nonnenkloster in Zentralchina mit der Analyse buddhistischer Diskurse. Die bereits abgeschlossene Ethnografie baute auf gut etablierten Kontakten auf, die es ermöglichten, qualitative Interviews mit chinesischen Nonnen führen zu können, für die keinerlei Übersetzungshilfen benötigt wurden.
- Homepage 2
- gepris.dfg.de
Die Erinnerungen ehemaliger NS-Zwangsarbeiter_innen aus der Sowjetunion arrow_forward
Dissertation
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Osteuropa-Institut
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Neuere Geschichte
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Finanzierung
- Evangelischen Studienwerk
- Beginn
- 2012
- Stand
- Laufend
- Kurzbeschreibung
- Meine Dissertation ist eine Auswertung der russischen Interviews aus dem Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939 – 1945. Erinnerungen und Geschichte“. Die Arbeit enthält eine doppelte Fragestellung: Einerseits zielt sie auf Emotionen sowie psychische Vorgänge - besonderes Augenmerk liegt auf dem Konzept der psychologischen Ressourcen und Resilienz - und andererseits auf die Merkmale des kulturell und historisch spezifischen Diskurses der vorliegenden Erinnerungsnarrative aus dem sowjetischen und postsowjetischen Kontext. Die Ergebnisse sollen anhand der Darstellung der Emotionen und der psychologischen Ressourcen einen Ausblick auf die psychische Leistung der Bewältigung traumatischer Unrechtserfahrungen innerhalb der Gruppe ehemaliger Zwangsarbeiter_innen geben. Diese Art der Bewältigung ist immer von der psychischen Disposition des Einzelnen abhängig, erfolgt jedoch ebenso durch eine kollektive Sinngebung des Erlebten, die anhand einer Einordnung in ein diskursives, kulturelles Deutungsgewebe erfolgt. Diese Einordnung und somit die Verknüpfung einer psychologischen Perspektive mit einem geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisinteresse soll Ergebnis der Arbeit sein.
| Bezeichnung | Wert |
|---|
Wird geladen...