- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Friedrich-Meinecke-Institut
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Geschichte
- Beginn
- 2013
- Stand
- Abgeschlossen
- Kurzbeschreibung
- Das Promotionsprojekt soll durch eine komparative empirische Studie zur Erforschung genderspezifischer Erfahrungen in der Geschichtswissenschaft in den 1949 gegründeten beiden deutschen Staaten beitragen. Vor allem die Frage nach der Segregation der Geschlechter ist für die Aufarbeitung der Geschichte des Faches erklärungsbedürftig. Schon 1981 fragte Hans-Jürgen Puhle „Warum gibt es so wenige Historikerinnen?“ Bis heute ist eine fundierte empirische Analyse dieses zunächst subjektiv wahrgenommenen Befundes ausgeblieben. Mit diesem Projekt sollen anhand der Analyse von sechs historischen Instituten an ausgewählten Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR neue Einsichten in die Gründe und Mechanismen der relativen Marginalisierung von Historikerinnen gewonnen und entsprechende Benachteiligungen wie auch Chancen in der doppelten deutschen Geschichtswissenschaft bis 1989 beschrieben werden. Das Promotionsvorhaben begreift sich somit nicht zuletzt als wissenschaftlicher Beitrag im schwierigen Prozess der Verständigung über unterschiedliche und ähnliche Wahrnehmungen und Erfahrungen von Historikerinnen in den Jahren der deutschen und europäischen Teilung.
Ergebnisse: 363
Massive Resistance and Southern Womanhood: Women's Activities in the Segregationist Counter-Movement
Dissertation
Dr. Rebecca Brückmann
Mechanisms for sex-specific differences in migration patterns of human endothelial cells
Forschungsprojekt
Univ.-Prof. Dr. Petra Knaus