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- Einrichtung
- Biologie, Chemie, Pharmazie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Didaktik der Biologie
- Fachgruppe
- MINT
- Fachliche Zuordnung
- Didaktik
- Fachliche Zuordnung 2
- Biologie
- Finanzierung
- Auftraggeber: Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
- Ende
- 2015
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Sexuelle Vielfalt, Diversity, Queer, Gender Studies, Intersektionalität, Sexualpädagogik, Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik, Bildung, Gender, Bildungsforschung, Sexualität, Queer Theory, Pädagogik
- Kurzbeschreibung
- Ein grundlegendes Ziel schulischer Bildung ist es, Schüler/-innen bei ihrer Identitätsentwicklung zu unterstützen und im Sinne einer gleichwertigen Vielfalt (Diversity) Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung abzubauen (Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), 2006; Allgemeine Hinweise zu den Rahmenplänen für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule A V 27, Sexualerziehung, 2001). Zusätzlich soll die Bewertungskompetenz der SchülerInnen gefördert werden (KMK 2004). Da die Einstellungen der Schüler/-innen einen wichtigen Ausgangspunkt für die Verhaltensorientierung und die Entwicklung ethischer Bewertungskompetenz bilden, ist deren Kenntnis von entscheidender Bedeutung, um einen verantwortungsvollen Umgang mit verschiedenen sexuellen Orientierungen zu ermöglichen und Mobbing von gleichgeschlechtlich Orientierten zu vermeiden. Das Forschungsprojekt, gefördert durch ein Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses, erfasst qualitativ und quantitativ Einstellungen (kognitive und affektive Komponenten) von Schüler/-innen zu sexuellen Orientierungen und zum Geschlechtsrollenverständnis (Huch & Krüger 2008; 2009). Die in einer qualitativen Erhebung (Huch & Krüger 2008; Huch & Krüger 2009) identifizierten traditionell-biologistisch-, religiös-, egalitär- und dekonstruktivistisch-orientierten Einstellungsausprägungen, sowie die erhobenen emotionalen Aspekte führten zur Konstruktion eines geschlossenen Messinstruments mit Skalen zur Messung kognitiv- und affektiv-orientierter Einstellungskomponenten. Bundesländerübergreifend kam der testtheoretisch überprüfte Fragebogen bei 1.151 Schüler/-innen der 8./9. Jahrgangsstufe zum Einsatz. Die Ergebnisse dieser Studie geben Aufschluss über die affektive Bewertung Jugendlicher gegenüber sexuellen Orientierungen sowie deren Einflussfaktoren und die Zusammenhänge mit kognitiven Einstellungen (Varianz-, Cluster-, Regressionsanalysen). Es wird deutlich, dass affektiv ablehnende Einstellungen gegenüber gleichgeschlechtlich Orientierten unter Jugendlichen weit verbreitet sind und dass die Toleranz zunehmend auf Grenzen stößt, wenn es um gleichgeschlechtlich Orientierte im engen Freundeskreis oder in der Familie (Huch & Krüger, einger.) geht. Darüber hinaus sind Schüler/-innen mit einer affektiv ablehnenden Einstellung häufiger traditionell-biologistisch- oder religiös-orientiert eingestellt. Im Gegensatz dazu, zeigen Schüler/-innen mit einer affektiv zustimmenden Einstellung häufiger egalitär- oder dekonstruktivistisch-orientierte Einstellungen. Ziel ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen Lernangebote zu entwickeln, die zeigen, mit welchen Einstellungen und emotionalen Vorbehalten Lehrer/-innen im Unterricht zu rechnen haben, und die helfen, im Sinne des Gender Mainstreaming, zur Akzeptanz verschiedener sexuellen Lebensformen beizutragen (Huch & Krüger 2010).
- Publikationen
- http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2961-3/sexuelle-vielfalt-im-handlungsfeld-schule/
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Journalistik
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Beginn
- 2012
- Ende
- 2016
- Stand
- Abgeschlossen
- Publikationen
- https://www.springer.com/de/book/9783658182762
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Didaktik der Geschichte
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Beginn
- 2019
- Stand
- Laufend
- d.gasparjan@fu-berlin.de
- Einrichtung
- Philosophie und Geisteswissenschaften
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- International Research Training Group Interart Studies
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Kunstwissenschaft
- Finanzierung
- International Research Training Group Interart
- Stand
- Abgeschlossen
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- DFG-Forschergruppe 530: Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Geschichte
- Beginn
- 2008
- Stand
- Abgeschlossen
- Kurzbeschreibung
- Ziel des Projektes ist es, den Kriegsalltag von Frauen mehrperspektivisch zu untersuchen. Zu diesem Zweck werden Texte von Frauen, die im Ersten Weltkrieg entstanden sind, mit der literarischen Verarbeitung des Krieges um 1930 verglichen. Ausgangspunkt bildet das Tagebuch der Adrienne Thomas aus den Jahren 1915/16 sowie ihr 1930 publizierter Roman „Die Katrin wird Soldat“, in der die Autorin ihre autobiographischen Aufzeichnungen als Vorlage verwendete, mit dem sie literarischen Weltruhm erlangte. Das besondere an ihren autobiographischen Schriften ist, dass sie aus der Perspektive einer Rotkreuzhelferin/ Krankenschwester schreibt und somit zwischen den „Kulturen“ (Krieg/ Frieden, Front/ Heimatfront, Mann/ Frau) steht. Für den Vergleich werden Texte von Frauen herangezogen, die den Krieg in einer ähnlichen sozialen Position, wie Adrienne Thomas, erlebt haben. Mit verschiedenen Untersuchungsebenen verfolgt das Forschungsvorhaben den Anspruch, den Alltag im Krieg als Rotkreuzhelferin/ Krankenschwester in seiner Komplexität und Widersprüchlichkeit darzustellen. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zu Prozessen der weiblichen Identitätskonstruktion und zum Thema Kriegserfahrung, -wahrnehmung und -erinnerung. Das Vorhaben ist mit seinen historischen, literaturwissenschaftlichen und geschlechtergeschichtlichen Fragestellungen interdisziplinär ausgerichtet.
Kunst-Paare. Beziehungsdynamiken und Geschlechterverhältnisse in den Künsten arrow_forward
Forschungsprojekt
- Einrichtung
- Philosophie und Geisteswissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Theaterwissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Junior Research Groups (JRG) - Beziehungsdynamiken in den Künsten
- Fachgruppe
- Kunst, Kunstwissenschaften
- Finanzierung
- Dahlem International Network Junior Research Group (Exzellenzinitiative)
- Beginn
- 2015
- Ende
- 2018
- Stand
- Abgeschlossen
- Mitarbeiter*innen
- Dr. Magdalena Beljan, Maxi Grotkopp (M.A.), Malwina Miziarska
- Kurzbeschreibung
- The Junior Research Group deploys perspectives from theatre studies, cultural studies and history in order to analyze (re)presentations of interpersonal relations, gender and emotions in the performing and visual arts from the late 19th century to today. Relationships and gender categories are not natural, static givens. Rather, they are produced through performative acts and should thus be understood as dynamic, heterogeneous and historically situated. In many works of art, relationships are explored in complex ways, gender being one important, but not exclusive aspect of this exploration: sexuality, emotionality, love, age, power, work and (inter-)subjectivity are other central topics dealt with by the research group. Two types of “art couples” make up the focus of the group’s research: first, so-called “artist couples”, which obscure the boundaries between life and art, work and love, fictional and real relationships, hetero- and homosexuality. Secondly, the group’s projects analyze “couples in the arts”, representations of relationships in theater and performance art as well as in photography, painting, media and installation art. The group’s research begins with the assumption that the “couple” is a social product whose concrete manifestation, function and significance are determined in a specific historical context. The arts play a decisive role in this process. Rather than simply representing a given social reality, they stage and produce perceptible images and understandings of couples, emotionality and gender. In turn, these artworks can exert an influence on society, privileging certain conceptions and subverting or modifying others. Different understandings of couple relations circulate between art and society, which for their part can be transformed into reality through the use of various aesthetic techniques and forms, genre norms and artistic contexts. The concept “art couple” underscores the genuine aesthetic and medial dimensions of couples often ignored by relationship studies in the social sciences. Just as well, couples and duos have not yet been widely researched in theater and performance studies, solo performances and performance groups or collectives being the dominant focus of recent research. Additionally, the proximity of labor and emotions makes the notion of the “art couple” interesting for the study of the history of emotions. The questions can be asked: to what extent do practices of feeling and labor condition and influence one another? How do artists live and work together? Which conceptions of love or intimacy stand in the foreground of their relationships? Simply put: Do artists love differently? With these questions in mind, the interdisciplinary research group has the goal of contributing to a new understanding of the couple by analyzing various presentations of intimate relationships, gender and emotions in the arts. The following questions serve as a guiding thread for the group: Which aesthetic techniques and materials are used to depict couples and gender relations in the performing and visual arts? Which socially dominant models of the couple are used as templates, and which narratives and genres, which iconic, emotive, linguistic, corporeal, musical, cinematic and popular cultural conventions are deployed? What role do pluralistic conceptions of relationships play in art? And the change of intimate relationships in the context of globalization? To what extent do the arts either affirm or subvert traditional forms of intimacy and gender relations? To what extent do the arts transform alternative conceptions of couples?
- Homepage 2
- kunst-paare.de
Language, Gender, and Cognition arrow_forward
EU-Forschungsprojekt Netzwerk FTE (RTD)
- Einrichtung
- Erziehungswissenschaft und Psychologie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Arbeitsbereich Schul- und Unterrichtsforschung
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Entwicklungspsychologie
- Fachliche Zuordnung 2
- Pädagogische Psychologie
- Finanzierung
- Europäische Union - Forschungsförderung
- Beginn
- 10/1/2009
- Ende
- 9/30/2013
- Stand
- Abgeschlossen
- Mitarbeiter*innen
- Lic. Phil. Franziska Moser, M. Sc. Dries Vervecken
- Schlagworter
- Bildungswesen; Geschlecht; Geschlechterforschung; Pädagogik, Erziehungswissenschaften; Schule; Sprache ; Education System; Gender; Gender Studies; Language; Pedagogy, Educational Sciences; School
- Kurzbeschreibung
- The Initial Training Network – Language, Cognition and Gender aims at investigating the interplay of language and gender equality, for the first time from cross-language and cross-cultural perspectives. The linguistic and cultural diversity of Europe offers a unique opportunity to investigate the impact of language in establishing and maintaining gender inequality. The network creates an innovative research programme by interlinking experts from linguistic, behavioural and social sciences, and cognitive neurosciences, and making highly sophisticated research on language usable for addressing the problem of gender inequality.
- Homepage 2
- ewi-psy.fu-berlin.de
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Sozial- und Kulturanthropologie
- Beginn
- 2011
- Ende
- 2017
- Stand
- Abgeschlossen
- Kurzbeschreibung
- In the Netherlands and other European countries, young Muslim women are increasingly active in combat sports, such as boxing and thai-/kickboxing. This study investigates young Muslim women’s engagement in combat sports as an emergent trend. What drives and enables young Muslim women to practice kickboxing and what are the effects of these activities on their notions of self and on their position in society? This anthropological research focuses on Moroccan-Dutch female kickboxers and will explore the process of acquiring bodily knowledge (ways of knowing) and the acquisition of skills (enskillment) as a means of (re)producing notions of self and senses of belonging. This enskillment is not merely about modelling and copying, but is a form of coordination between a person’s body, perceptions, resources, tools and environment. The investigation of ways of knowing in this particular kickboxing setting will not only provide insight in practice of kickboxing and the notion of being a kickboxer, but as well in the different ways of knowing regarding gender, ethnicity, class and religion. Whereas many debates on the Muslim female body in Europe are focused on the headscarf, this study aims at developing an alternative view on the politicization of the relationship between the individual and society, in which women’s bodily practices are the sites for contestations over national, ethnic and religious identities and forms of belonging.
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Stand
- Abgeschlossen
- Publikationen
- https://katalog.dnb.de/DE/resource.html?id=1380315123&sortA=bez&sortD=-dat&v=plist
| Bezeichnung | Wert |
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