- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Beginn
- 2017
- Ende
- 2019
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Anglophone Cameroonians; Cameroonian women; Home Town Associations; Rotating Credit and Savings Associations; Social Networks
- Kurzbeschreibung
- There is a growing interest in the role of Cameroonian social networks in the formation of Home Town Associations (HTAs) and Rotating Savings and Credit Associations (ROSCAS) commonly known in the community as “njangi”. This raises the issue of identity and belonging, different networks and social ties within these associations such as exchange of ideas, reciprocity, trust and solidarity. Very little attention is been paid to how migrants, especially women, create and access existing networks or establish new ties in the host or receiving society. My focus is on the role of women within both types of association. In examining the role of women and the different types of social support derived through these associations, this research aims to contribute to the understanding of social networks in HTAs and ROSCAS and the patterns of migration, information circulation, settlement, and links with “home” (Cameroon).
Ergebnisse: 363
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- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Ethnologie
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Migrant_innen, Mittelosteuropa, Freizügigkeit, Drittstaatenangehörige, Berlin, Stadt, Transnationalisierung, Feminisierung der Migration, Bildung, Identität, Transnationale Familien, Migration, Familie, Globalisierung, Familiensoziologie, Kulturanthropologie, Soziologie
- Kurzbeschreibung
- Wie verlaufen die Migrationsprozesse von Frauen, die seit 1989 aus 13 EU- und Nicht-EU-Ländern Mittelosteuropas in Berlin als Arbeits-, Bildungs- und Heiratsmigrantinnen zuwanderten? Die Studie von Helga Jockenhövel-Schiecke zeigt die hohe Bereitschaft der Migrantinnen, das mitgebrachte kulturelle Bildungskapital sowie ihre Erwerbsorientierung zu erweitern. Beide sind charakteristisch für die Mittelschicht und prägen auch die mütterlichen Erziehungsstrategien. Der Untersuchung liegen biographische Interviews zugrunde, in denen die Frauen ihre Migrationsmotive, gendertypische Bildungs- und Erwerbsprozesse, transnationale Lebensformen und Gefühle ihrer multiplen Zugehörigkeiten beschreiben. Sie spiegeln so die Feminisierung der Zuwanderung aus Mittelosteuropa – auch bei Bildungsmigrantinnen.
- Publikationen
- https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4146-2/mittelosteuropaeische-migrantinnen-in-berlin/
Migrantinnen in den Medien. Darstellung in der Presse und ihre Rezeption arrow_forward
Forschungsprojekt
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Arbeitsstelle Journalistik
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Finanzierung
- Sonstige Bundesländer über Dritte
- Beginn
- 2008
- Ende
- 2009
- Stand
- Abgeschlossen
- Mitarbeiter*innen
- Katharina Fritsche, Annika Bach
- Schlagworter
- Geschlecht; Geschlechterforschung; Geschlechtsproportion; Gesellschaft; Informationswissenschaft; Kommunikationswissenschaft; Medien; Medienforschung; Migration; Soziologie
- Kurzbeschreibung
- Das Projekt untersucht, in welcher Weise Migrantinnen in deutschen Medien repräsentiert werden. Es fragt auch, welche Bedeutung die in den Medien entworfenen Bilder und Repräsentationen für das Selbst- und Fremdbild von Migrantinnen haben. Mit einer Medieninhaltsanalyse sollen die verschiedenen Kontexte und Darstellungsweisen in denen Migrantinnen erscheinen, in ausgewählten deutschen Printmedien sichtbar werden. Diese medialen Repräsentationen bilden dann den Ausgangspunkt für eine qualitative Rezeptionsstudie mit jungen Migrantinnen und Nicht-Migrantinnen.
- Publikationen
- http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1730-6/migrantinnen-in-den-medien
- Einrichtung
- Erziehungswissenschaft und Psychologie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Arbeitsbereich empirische Bildungsforschung
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Finanzierung
- Diverse Stiftungen
- Ende
- 2013
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Secondary effects; immigrants; gender; transition; vocational education; theory of planned behaviour.
- Kurzbeschreibung
- Für die Entstehung von migrationsbezogenen Ungleichheiten im Bildungserfolg werden neben leistungsbezogenen Disparitäten (primäre Effekte) auch Unterschiede zwischen Personen mit und ohne Zuwanderungshintergrund in den Bildungsentscheidungen (sekundäre Effekte) als ausschlaggebend erachtet (Boudon, 1974; Heath & Brinbaum, 2007). Diese migrationsbezogenen Unterschiede in Bildungsentscheidungen werden einerseits auf hohe Aspirationen in Zuwandererfamilien sowie antizipierte Diskriminierungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zurückgeführt (Heath & Brinbaum, 2007; Kao & Tienda, 1995, 1998). Andererseits wird angenommen, dass auch Unsicherheiten und Orientierungsschwierigkeiten, die aus einer geringeren Kenntnis des deutschen Bildungssystems in Zuwandererfamilien resultieren, zu migrationsbezogenen Unterschieden in Bildungsentscheidungen führen (Becker, 2010; Hillmert, 2005). Beim Übergang in eine Berufsausbildung könnten über die individuellen Entscheidungsprozesse hinaus auch migrationsbezogene Unterschiede im Bewerbungs- und Suchverhalten sowie diskriminierende Rekrutierungspraktiken von Betrieben eine Rolle spielen (Ulrich, 2005, 2006; Skrobanek, 2007).In der vorliegenden Arbeit wurden erstmalig Entscheidungsprozesse von Jugendlichen am Übergang von der Sekundarstufe I in die berufliche Erstausbildung systematisch untersucht, wobei auf Grundlage der dargestellten theoretischen Überlegungen und der Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen, 1991) der Frage nachgegangen wurde, welche Faktoren für die in repräsentativen Studien nachgewiesenen migrations- und geschlechtsbezogenen Disparitäten in der Ausbildungsbeteiligung ausschlaggebend sind. Hierfür wurde ein mehrphasiges Forschungsdesign umgesetzt, das sowohl qualitative als auch quantitative Methoden beinhaltet. Die Datenbasis beruht auf einer Befragung von N=560 Jugendlichen aus elf Berliner Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sekundäre Effekte des Zuwanderungshintergrunds auch am Übergang von der Sekundarstufe I in die Berufsausbildung bestehen und diese maßgeblich zur Erklärung von migrationsbezogenen Unterschieden in der Ausbildungsbeteiligung kurz nach Schulabschluss beitragen. Für die Entstehung migrationsbezogener Unterschiede in den Bildungsentscheidungen spielten dabei sowohl hohe Aspirationen von Zuwanderern als auch Orientierungsschwierigkeiten, die aus einem geringeren Wissen über das deutsche Bildungssystem resultieren könnten, eine Rolle. Weitere Prädiktoren der Ausbildungsaufnahmeintention waren Einstellungen und subjektiv wahrgenommene Normen zur Ausbildungsaufnahme. Diskriminierungen durch Ausbildungsträger oder migrationsspezifische Bewerbungs- und Suchstrategien scheinen darüber hinaus hingegen nicht ausschlaggebend für die geringeren Übergangsraten von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien im Vergleich zu Jugendlichen ohne Zuwanderungshintergrund in eine Berufsausbildung zu sein. Weiterhin zeigen die Ergebnisse, dass die in der Gruppe der Zuwanderer zu beobachtenden traditionelleren Geschlechterrollenorientierungen nicht zu differenziellen geschlechtsbezogenen Ungleichheitsmustern zwischen Heranwachsenden mit und ohne Migrationshintergrund in der (Aus-)Bildungsbeteiligung zu führen scheinen.
- Homepage 2
- diss.fu-berlin.de
Miss Perfect – Neue Weiblichkeitsregime und die sozialen Skripte des Glücks in China arrow_forward
Dissertation
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Ostasiatisches Seminar
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Sinologie - Chinastudien
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Sinologie - Chinastudien
- Ende
- 2017
- Stand
- Abgeschlossen
- Kurzbeschreibung
- Chinas „neue neue Frauen“ warten nicht auf ihr Glück – sie setzen im Kampf um soziale Anerkennung auf die aktive Arbeit am Selbst. Vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses zwischen traditionellen Geschlechterrollen, modernen Formen globaler Konsumkultur und den Folgeeffekten der Neuorientierung zur Individualisierungs- und Risikogesellschaft analysiert Anett Dippner die diskursiven Aushandlungen von weiblicher Identität im gegenwärtigen China. Sie eröffnet einen bisher unbekannten Blick auf weibliche Subjektpositionen sowie Handlungsstrategien und erklärt zugleich anschaulich soziale, politische und ökonomische Hintergrundentwicklungen, die zur Herausbildung jener Semantiken des Weiblichen im aktuellen China beigetragen haben.
- Publikationen
- https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3743-4/miss-perfect-neue-weiblichkeitsregime-und-die-sozialen-skripte-des-gluecks-in-china/
Mobilities - The Constant Flux of Gendering Practices arrow_forward
Exzellenzinitiative-Clusterprojekte
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Arbeitsstelle Journalistik
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Finanzierung
- DFG-Zukunftskonzept
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Arbeit; Familie; Geisteswissenschaften, Kulturwissenschaften; Generation; Generationenbeziehungen; Generationenverhältnis; Geschlecht; Gesellschaft; Graduiertenkolleg; Interdisziplinäre Forschung; Naturwissenschaften; Politische Wissenschaften allgemein; Soziologie; Technische Wissenschaften
- Kurzbeschreibung
- Unter den Bedingungen von Globalisierung und expansiver Weltmarktentwicklung wird die Mobilität von Kapital, Menschen, Waren, Dienstleistungen und Informationen zu einem Imperativ, dessen Befolgung zentrale gesellschaftliche Transformationen nach sich zieht. Zu erwarten und bereits zu beobachten sind die Veränderungen im Zusammenhang von Arbeits-, Geschlechter-, Familien- und Generationenverhältnissen. Das Ziel dieses Forschungsclusters ist die produktive Zusammenführung der inter/nationalen Mobilitäts- und Genderforschung, wobei vor allem die Dimension der Praxen von Mobilität als Praktiken des doing gender in den Blick genommen werden soll. Seit den 1990er Jahren fungiert die Generierung und Anwendung von Gender-Wissen in den verschiedenen Handlungs- und Gestaltungsbereichen der Wissenschaft. Hierbei ist Gender-Wissen keine eigene Disziplin, sondern eine „Querschnittswissenschaft“, welche die Weiterentwicklung der Fachdisziplinen in den Geistes-, Sozial-, Technik- und Naturwissenschaften befördert und zu deren Profilierung und Modernisierung beiträgt. Hieran anknüpfend besteht ein Ziel darin, auf einer Metaebene die epistemischen Dimensionen der bisherigen Mobility-Forschung zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Es geht dabei um die erkenntnistheoretische Rekonstruktion der bisherigen forschungsleitenden Begriffe und Annahmen der Mobilities-Forschung, d.h. um bisherige Konzeptualisierungen von Raum und Zeit, von sozialer Mobilität sowie der Körperlichkeit von Mobilität und darum, wie Vergeschlechtlichungen in diese eingeschrieben sind. Eine zweite Dimension des Clusters strebt Reflexion und Neuausrichtung von interdisziplinären Forschungsperspektiven an. Schließlich geht es um die Entwicklung von gegenstandsangemessenen und gendersensiblen methodischen Zugängen, die der schnellen Entwicklung neuer Mobilitäten gerecht werden und die Vielfalt der hier vollzogenen gendering practices sichtbar machen, theoretisch fassen und in ihren praktischen Folgen diskutieren. Zu erwarten ist, dass dieses Wissen über Genderisierungsprozesse in Mobilities eine adäquatere Basis für die Planung, Gestaltung und Regulation von Mobilities bis zur Entwicklung von zukünftigen Alternativen, die sich an Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit orientieren, darstellt.
- Einrichtung
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Berlin Graduate School Muslim Cultures and Socities
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Beginn
- 2016
- Ende
- 2019
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Frauen in Aufsichtsräten in Deutschland und China, Geschlechterforschung, Frauenquote
- Kurzbeschreibung
- Women are still largely underrepresented in management positions in the corporate sphere, particularly on corporate boards. Germany has implemented a “women´s quota” requiring at least 30 percent of women on corporate boards China does not have a “women´s quota” but has established initiatives to promote women and their skills in order to obtain a management position later on. I will compare China versus Germany regarding the presence of women on corporate boards. I plan to compare statistics regarding women on corporate boards in China versus Germany before and after the quota was introduced in Germany. Furthermore, I will conduct a questionnaire survey using the Schein Descriptive Index (SDI) in Germany and China regarding the existent perceptions about women, men and management positions.
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Islamwissenschaften
- Beginn
- 2015
- Stand
- Laufend
- Kurzbeschreibung
- In meinem Promotionsprojekt möchte ich Männlichkeitskonstruktionen und geschlechtsspezifische Subjektformierungsprozesse junger Muslime untersuchen, die sich in Berliner Moscheemilieus aufhalten. Ausgehend von der Dynamik und Fluidität von Identitätskonstruktionen soll gefragt werden, welche Männlichkeitsentwürfe junge muslimische Männer in Deutschland leben, welche Vorstellungen von Männlichkeit junge muslimische Frauen artikulieren, welche sozialen Räume für spezifische Männlichkeitsverständnisse konstituierend sind und über welche Praktiken bestimmte Formen von Männlichkeit erlernt, eingeübt, ausgelebt, bestätigt, modifiziert oder infrage gestellt werden. Da Männlichkeit hier als relationale Kategorie betrachtet wird, sollen die Vorstellungen und Praktiken von jungen Frauen in den Moscheemilieus in Bezug auf Männlichkeiten und Geschlechterbeziehungen mit einbezogen werden. Wie gestalten sich Geschlechterbeziehungen und wie werden diese verhandelt? Und mit welchen Vorstellungen von Weiblichkeit sind bestimmte Männlichkeitsentwürfe verbunden? Ein besonderer Fokus des Projekts liegt im Hinblick auf religiös fundierte Formen von Männlichkeit darauf, welche Selbstpraktiken muslimische Männer anwenden, um ethische Arbeit an sich vorzunehmen, und wie sie dabei ihren Körper einsetzen und bearbeiten, Emotionen kultivieren und bestimmte Geschlechterregimes umsetzen. Dabei stütze ich mich auf theoretische Erkenntnisse Talal Asads, Michel Foucaults, Saba Mahmoods und Monique Scheers. Darüber hinausgehend möchte ich zum einen berücksichtigen, in welchen religiösen Diskurstraditionen sich die jungen Männer und Frauen verorten und welche transnationalen Bezüge für Wissenserwerb, Selbstpositionierungen und Männlichkeitskonstruktionen von Bedeutung sind. Zum anderen soll integraler Teil der Analyse sein, wie der öffentliche islamkritische Diskurs in Deutschland (insbesondere der Diskurs der problematischen islamischen Männlichkeit), der als Muslime sichtbare Subjekte fokussiert und als suspekt konstruiert, und die Männlichkeitspraktiken und -entwürfe der muslimischen Subjekte sich gegenseitig bedingen und beeinflussen.
Mujeres Rebeldes. Cuerpo, feminidad y agencia en el movimiento punk de la Ciudad de México arrow_forward
Dissertation
- Einrichtung
- Lateinamerika-Institut
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Altamerikanistik/Kulturanthropologie
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachliche Zuordnung 2
- Sozial- und Kulturanthropologie
- Finanzierung
- Internationales Graduiertenkolleg "Zwischen Räume"
- Beginn
- 2013
- Ende
- 2016
- Stand
- Abgeschlossen
- Schlagworter
- Gender, Körper, Instersektionalität, Subkultur/Punk, Mexiko
- Kurzbeschreibung
- Dissertation in Fach Kulturanthropologie "Mujeres Rebeldes. Cuerpo, feminidad y agencia en el movimiento punk de la Ciudad de Méxcio" untersucht aus einer intersektionalen Perspektive die Aushandlung von Geschlecht und Konstruktion von Differenz innerhalb der Punkbewegung von Mexiko Stadt. Die Studie analysiert, inwiefern eine subkulturelle Bewegung mit anti-hierarchischem, anti-kapitalistischem und anarchistischem Anspruch Frauen einen Raum bietet für die Infragestellung von normativen Geschlechterrollen und Herausbildung von alternativen Formen von kultureller und politischer Handlungsmacht (agency). Allgemein scheinen Weiblichkeit und Subkultur zwei schwer miteinander zu vereinbarende Themen zu sein. Zu dieser Annahme verleitet einerseits ein Großteil der bisherigen (v.a. lateinamerikanischen) Subkulturforschung, in welcher das Thema Gender lange ignoriert und die Rolle der Frauen in Subkulturen auf Marginalität und Passivität (z.B. als Fans, Groupies oder Freundinnen) reduziert wurde. Ein zweiter Hinweis auf die Schwierigkeit, die Themen Weiblichkeit und Subkultur zu verbinden liefern die Daten aus dem Feld, aus denen ersichtlich wird, dass viele Mädchen und junge Frauen damit zu kämpfen haben, eine weibliche subkulturelle Identität zu konstruieren. Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Subkultur handelt es sich um Bereiche, die lange Zeit von Männern dominiert wurden und die sich entlang von männlich konnotierten Werten und Maßstäben entwickelt haben. Das Ziel des vorliegenden Dissertationsprojekts besteht darin, diese Tendenz in Wissenschaft und Subkultur kritisch zu überprüfen, indem einerseits verschiedene Weiblichkeitskonstruktionen innerhalb der Subkulturen des Punk und Hardcore in Mexiko-Stadt untersucht, und in einem weiteren Schritt spezifisch weibliche Beteiligungsformen und Rollen in den Bewegungen identifiziert werden.
- Publikationen
- https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/23035
Multilingual Authors: Women Writers in Palestinian Literary History in Israel (1948-) arrow_forward
Dissertation
- Einrichtung
- Geschichts- und Kulturwissenschaften
- Institut/Seminar
- Berlin Graduate School Muslim Cultures and Socities
- Fachgruppe
- Sprach- und Kulturwissenschaften
- Finanzierung
- Einstein Doctoral Fellow
- Beginn
- 2020
- Stand
- Laufend
- Schlagworter
- Palestinian Literature; Gender; Multilingualism; Israeli Literature; Identity
- Kurzbeschreibung
- This research project aims at envisaging multilingual (Arabic-Hebrew-English) features in the literary production of Palestinian women writers in Israel since 1948. This is a survey based both on the consultation of a restricted corpus since 1948 that will be supported by a series of interviews with the writers themselves. The topic overlaps between gender studies as well as multilingual theories. The project expects to shed light on the representation of Palestinian women authors of Israel (1948-present) through their literary writings. With the aim of examining a literary production less visible in both Palestinian and Arab literature, our research aims at highlighting an invisible but prolific production that will tell us about the characteristics of the literary voices of Palestinian women in Israel and their choice of language(s).
- Homepage
- bgsmcs.fu-berlin.de
| Bezeichnung | Wert |
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