Women in leadership positions and affective work
AbgeschlossenKurzbeschreibung
Frauen in Führungspositionen stehen hinsichtlich der Arbeit an und mit Emotionen und Affekten vor einer besonderen Herausforderung: Heterogene und teils widersprüchliche Emotionsnormen für Frauen und Führungskräfte bewirken das Fehlen eines eindeutigen Handlungs- und Orientierungsrahmens. Gleichzeitig gewinnt die oftmals als ‚weiblich’ erachtete Fähigkeit, Emotionen und Affekte zu managen, im Kontext von Subjektivierungsprozessen in der Arbeitsorganisation zunehmend an Bedeutung. Das Projekt untersucht daher anhand von Interviewdaten mit Frauen aus dem oberen und mittleren Management in Unternehmen, auf welche Wirklichkeits- und Sinnkonstruktionen Managerinnen zurückgreifen, um ihre Gefühle zu legitimieren und welchen Wert sie Emotions- bzw. affektiver Arbeit beimessen. Neben subjektiven Interpretationen soll zudem die Bedeutung von Transformations- und Machtprozessen in der Arbeitsorganisation für das individuelle Verhalten von Frauen in Führungspositionen erörtert werden.
Projektdetails
- Projektart
- Dissertation
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Soziologie
- Beginn
- 2013
- Ende
- 2018
- Finanzierung
- Friedrich-Ebert-Stiftung
Einrichtung
- Fachbereich/Zentralinstitut
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Soziologie
Projektteam
- Leitung
- Dr. Elgen Sauerborn (Gast)
Schlagwörter
Women in leadership positions, Emotional labor, Emotions, Affects
Publikationen
https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/soziologie/gefuehl_geschlecht_und_macht-15616.html
Forschende
-
Dr. Elgen Sauerborn (Gast)
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