Sexualität in der Sexarbeit – Erfahrungen von osteuropäischen Sexarbeiter*innen in Berlin
AbgeschlossenKurzbeschreibung
In meiner Promotion gehe ich der Frage nach, wie Sexarbeiter*innen aus osteuropäischen Ländern ihre Sexualität wahrnehmen bzw. erfahren und wie sie diese in Berlin im Rahmen von Sexarbeit verhandeln (können). Dabei werde ich anhand einer einjährigen ethnographischen Feldforschung an verschiedenen sexarbeitsrelevanten Orten in Berlin Einblicke in die Lebens- und Arbeitsrealitäten dieser Gruppe sammeln, die daraufhin im Kontext gesellschaftlicher Strukturen und Hierarchien analysiert werden. Dadurch soll eine kritische Auseinandersetzung mit dem in medialen Diskursen häufig zum "passiven Opfer" stilisierten Gruppe der osteuropäischen Sexarbeiter*innen angeregt werden.
Projektdetails
- Projektart
- Dissertation
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Sozial- und Kulturanthropologie
- Beginn
- 2016
- Ende
- 2019
Einrichtung
- Fachbereich/Zentralinstitut
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Medical Anthropology
Projektteam
- Leitung
- Ursula Probst
Schlagwörter
Sex Work; Sexuality; Eastern Europe; Migration; Ethnography
Forschende
-
Ursula Probst
Aktuell