Interkultureller Dialog zum Thema Geschlechterdemokratie
AbgeschlossenKurzbeschreibung
Untersuchungen konstatieren in den meisten Staaten Mittel- und Osteuropas das Phänomen einer Re-Traditionalisierung der Geschlechterrollen. Mit dem Ziel einer Diskussion und Sensibilisierung für die länderspezifischen Differenzen und Tendenzen haben Studierende der Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin 2006 eine 10tägige Reise zur Pädagogischen Hochschule in Wolgograd durchgeführt. Auch wenn die Geschlechterfrage in den Lehrplänen der Wolgograder Hochschule im Hintergrund steht, besteht ein großes Interesse an einer gemeinsamen Reflexion der Bedeutung des Umbruchs für die Geschlechterverhältnisse. Als Schlüsselthema einer Rückbegegnung in Berlin wurde die Aufarbeitung des Begriffs der Geschlechterdemokratie vereinbart. Unter diesem Begriff sollen Vorstellungen zur Verstärkung der politischen Partizipation von Frauen und der Beteiligung von Männern in traditionell weiblichen Tätigkeitsfeldern erörtert und zum Gegenstand gemeinsamer Lernprozesse werden. Dabei sind auch Grenzen der Gemeinsamkeiten auszuloten.
Projektdetails
- Projektart
- Forschungsprojekt
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Beginn
- 2006
- Finanzierung
- Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Einrichtung
- Fachbereich/Zentralinstitut
- Politik- und Sozialwissenschaften
- Institut/Seminar
- Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Politische Theorie und Geschlechterfragen
Projektteam
- Leitung
- Ehemalige Prof. Dr. Brigitte Wehland-Rauschenbach
Schlagwörter
Frauen; Geschlecht; Geschlechterdemokratie; Geschlechterforschung; Gesellschaft; Männer; Osteuropa; Politik; Russland; Soziologie; Tradition ; East Europe; Gender; Gender Justice; Gender Studies; Men; Politics; Russia; Society; Sociology; Tradition; Women