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Portal „Datensammlungen Geschlechterforschung”

Gendered Intractability: How Societal Perceptions of Men and Women fuel the Cycle of Violence in the Israeli-Palestinian Conflict

Abgeschlossen

Kurzbeschreibung

Welche sozialpsychologischen und geschlechtsspezifischen Dynamiken liegen den nationalen Identitätskonstruktionen in Israel und Palästina zugrunde? In welcher Weise tragen diese zur Gewaltspirale im Nahen Osten bei? Die Studie kombiniert Ansätze der Politischen Psychologie und der feministischen Friedens- und Konfliktforschung, um den subjektiven Sinngehalt nationaler Identitätskonstruktionen in Israel und Palästina zu erforschen. Es geht darum aufzuzeigen, wie nationale Identität, Gender und Gewaltbereitschaft miteinander verschränkt sind und dadurch ein tiefer gehendes Verständnis für die Konfliktdynamiken des Israelisch-Palästinensischen Konflikts zu schaffen. Zunächst werden die wichtigsten sozialpsychologischen und gendersensiblen Dynamiken nationaler Identitätskonstruktionen präsentiert, durch eine geschlechterkritische Revision des „Konfliktethos“ konzeptionalisiert und anhand einer ausführlichen Diskussion der zwischen- und innergesellschaftlichen Dimensionen des Konflikts und seiner Implikationen für das Genderregime kontextualisiert. Danach wird die auf der Q-Methode und konventionellen R-Methoden basierende empirische Untersuchung dargestellt und deren Ergebnisse analysiert.

Projektdetails

Projektart
Dissertation
Fachgruppe
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Fachliche Zuordnung
Politikwissenschaft
Ende
2011

Einrichtung

Fachbereich/Zentralinstitut
Politik- und Sozialwissenschaften
Institut/Seminar
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
Fachgebiet/Arbeitsbereich
Arbeitsstelle Friedens- und Konfliktforschung

Projektteam

Leitung
Dr. Corinna Mandler Gayer

Schlagwörter

Gewalt, Konfliktbereitschaft, Stereotyp, Frauenbild, geschlechtsspezifische Faktoren, palästinensisch-israelischer Konflikt, Männerbild