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Gender Research Data Collections

Family across cultures. Neue Perspektiven auf eine globale Frühe Neuzeit

Completed

Description

Akteurszentrierte Perspektiven und der Blick auf Praktiken ermöglichen grundlegend neue Erkenntnisse über Familienpraktiken und über Möglichkeiten, Familie historisch zu denken. Mit dieser Herangehensweise soll das Verbürgerlichungs- und Kleinfamilienparadigma vom Kopf auf die Füße gestellt und als historische Konstruktion und letztlich als historisch nachvollzogen werden. Transkulturell wird das Projekt u.a. dadurch, dass Familienpraktiken erschlossen und diskutiert werden, die mehrere Kontinente oder „Kulturkontaktzonen“ umfassen, etwa Ostsibirien, Indien oder Batavia sowie Surinam, so dass gezeigt werden kann, wie transkulturell Familien in der Frühen Neuzeit aufgestellt waren und gehandelt haben. „Kulturell“ wird hier nicht als regionales Differenzkriterium (Europa – Afrika/Asien/Amerikas) verwendet, sondern vor allem als Indikator unterschiedlicher Herkunft/Zugehörigkeit und Selbst- sowie Fremdzuordnung (flexible affiliation) – regional, sozial, kulturell, religiös, politisch.

Project Details

Project Type
Research Project
Subject Group
Humanities
Start
2016
End
2017

Organization

Faculty/Central Institute
History and Cultural Studies
Institute/Seminar
Friedrich-Meinecke-Institut

Project Team

Researchers