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Portal „Datensammlungen Geschlechterforschung”

Das Theater des Obszönen. Über Sex-Performances

Laufend

Kurzbeschreibung

Expliziter Sex ist auf der Bühne des sogenannten Kunsttheaters meist abseits der Szene, ob-der Szene. Mit anderen Worten er ist obszön. Aber auch auf Bühnen auf denen Sex explizit vollzogen wird, wird immer etwas in den Bereich des Obszönen verworfen. Sex ist hier vielmehr on- als obszön. In meiner Studie stelle ich die These auf, dass dieses Spiel zwischen on- und obszön die Sex-Performance hervorbringt und frage danach inwieweit Sex-Performances auf Bühnen subversives Potential innewohnt. Auf der Grundlage von theoretischen Erörterungen zum feministischen Pornografie-Diskurs, dem Begriff des Obszönen, wie der Konstitution von Sex-Performances untersuche ich an je vier verschiedenen Fallbeispielen (Live-Sex-Shows in Amsterdam, Holzinger und Riebeeks Schönheitsabend, der Boundcon-Messe in München, sowie Live-Sex-Chats) welchen Normierungen Sex-Performances einerseits unterliegen und auf welche Art und Weise sie andererseits das ihnen innewohne subversive Potential entfalten.

Projektdetails

Projektart
Dissertation
Fachgruppe
Sprach- und Kulturwissenschaften
Fachliche Zuordnung
Theaterwissenschaft
Beginn
2014

Einrichtung

Fachbereich/Zentralinstitut
Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut/Seminar
Institut für Theaterwissenschaft
Fachgebiet/Arbeitsbereich
SFB Projekt Affective Societies

Projektteam

Forschende