Bildung und Beschäftigung in Sozial-, Erziehungs- und Pflegeberufen - im Spannungsfeld von Professionalisierung und Prekarisierung. Trendanalysen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)
AbgeschlossenKurzbeschreibung
In dieser Arbeit erfolgt eine umfassende Analyse der Bildungs- und Beschäftigungssituation in Sozial-, Erziehungs- und Pflegeberufen. Mit den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wird untersucht, wie sich im Kontext von Professionalisierung und Prekarisierung die Qualifikations-, Beschäftigungs- und Einkommensstrukturen in den Berufen zwischen 1993 und 2011 entwickeln und sich als Strukturveränderungsprozesse für die Beschäftigten ausgestalten. In diesem Zusammenhang werden zwei im Theorieteil herausgearbeitete Thesen empirisch geprüft: (1) die Verdrängungsthese, bei der als Folge von Akademisierung und höheren Anforderungsprofilen qualifikationsbezogene Selektionsprozesse zunehmen, infolge derer beruflich ausgebildete Fachkräfte von traditionellen Aufstiegswegen abgekoppelt und auf niedrige Berufspositionen zurückgedrängt werden, (2) die Polarisierungsthese, bei der sich die Beschäftigungs- und Einkommensbedingungen infolge divergierender Qualifikations- und Tätigkeitsanforderungen, einer statusbezogenen Schließung, geschlechtlichen Segmentierung und abnehmenden Tarifbindung zwischen den Arbeitnehmer/innen auseinander entwickeln.
Projektdetails
- Projektart
- Dissertation
- Fachgruppe
- Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fachliche Zuordnung
- Erziehungswissenschaft
- Ende
- 2016
Einrichtung
- Fachbereich/Zentralinstitut
- Erziehungswissenschaft und Psychologie
- Fachgebiet/Arbeitsbereich
- Arbeitsbereich empirische Bildungsforschung
Projektteam
- Leitung
- Dr. Julia Prausa
Kontakt
- Homepage 2
- diss.fu-berlin.de
Schlagwörter
Professionalisation; job insecurity; social service occupations; care work; qualification; atypical employment; wage inequality.
Publikationen
https://shop.budrich-academic.de/produkt/soziale-berufe-zwischen-professionalisierung-und-prekarisierung/?v=3a52f3c22ed6
Forschende
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Dr. Julia Prausa
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