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Portal „Datensammlungen Geschlechterforschung”

Performanzen der Immersion: Apparate, Ästhetiken und Szenarien

Laufend

Kurzbeschreibung

In meiner theaterwissenschaftlichen Dissertation möchte ich verschiedene Performanzen der Immersion erforschen. Hierbei möchte ich drei verschiedene Zugänge anwenden: 1) Mit Verwendung des Begriffs Apparat (Karen Barad) möchte ich die materiellen Produktionsbedingungen immersiver Technologien untersuchen. Besonders hervorheben und nebeneinanderstellen möchte ich hier die Körper der Produktion. 2) Mit Blick auf die Geschichte immersiver Technologien, die in die 1960er Jahre zurückführt, möchte die Ästhetik performativer Anordnungen aus der Kunst in den 60er/70er Jahren untersuchen und ihre Differenzen hervorheben (z.B. die frühen Arbeiten von Lygia Clark, RSVP Cycles von Lawrence und Anna Halprin, RSVP Serien von Senga Nengudi). 3) Ich denke, dass ein längerer Blick in die Geschichte entlang der Diskrepanz zwischen Immersion und Nicht-Immersion bisher unbeachtete Szenarien in den Diskurs um Immersion einbinden kann. Ziel ist es, Immersion nicht als universelles Phänomen in Verbindung mit einem universellen Subjekt zu denken, sondern Differenzen sichtbar zu machen. Die Pluralität der Zugänge soll hierbei zeigen, dass Immersion selbst - je nach Fragestellung und Methode - unterschiedliche aus-agiert, performt wird.

Projektdetails

Projektart
Dissertation
Fachgruppe
Sprach- und Kulturwissenschaften
Fachliche Zuordnung
Theaterwissenschaft
Beginn
2019
Ende
2023

Einrichtung

Fachbereich/Zentralinstitut
Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut/Seminar
Institut für Theaterwissenschaft
Fachgebiet/Arbeitsbereich
SFB Projekt Affective Societies

Projektteam

Schlagwörter

Immersion, Apparat, Aesthetik, Szenarien

Forschende